Veranstaltungsarchiv 2011

Schwerpunktthema Sucht 17.2.2011

Die Anwendung von „Ersatzdrogen“ unterschiedlichster Arten stellen einen weit verbreiteten Selbstheilungsversuch dar mit fatalen Folgen. Die Frage nach der Entstehung von Suchtmechanismen führt uns zu wichtigen Überlegungen damit der Klient in der Arbeitswelt bestehen kann um für sich selber einen geeigneten Weg zu finden.

Schwerpunktthema Angst 24.2.2011

Angst ist ein wichtiges Gefahrensignal, aber wann wird Angst krankhaft? Mit diesem Thema wird die Seminarreihe eingeleitet, da Angst einen wichtigen Anteil an allen psychischen Erkrankungen darstellt und dadurch die Bewältigung der Arbeitswelt sehr erschwert ist.

Schwerpunktthema Depression 3.3.2011

Die vielfältige Symptomatik, die auch mit somatischen Erscheinungen
und psychotischen Veränderungen einhergehen können, führt erkrankte Menschen oft in die Ratlosigkeit oder sogar zu mehr oder weniger unterdrückter Wut, Verzweiflung, Existenzängste und Hoffnungslosigkeit.  Verständniserarbeitung dient nicht nur einem zielführenden Umgang mit der Krankheit, Bewältigung der Arbeitswelt, und auch der eigenen Psychohygiene.

Eine spannende Reise in eine besondere Beziehungswelt 17.3.2011

Im Berufsalltag werden oft praktische Fragestellungen relevant, die in Grundausbildungen entweder zu kurz kamen oder deren Bedeutung erst in der Praxis bewusst wird. In diesem Workshop wird der Nachholbedarf  der Defizite von zwei Reiseleiterinnen in Form einer spannenden Erlebnisreise aufgezeigt. Der Reiseproviant verknüpft spezifische Berufserfahrung, psychosozialen und rechtlich-ethischen Bereiche. Damit sollen nachhaltige Erinnerungen an das besondere Reiseerlebnis ermöglicht werden.

„Wofür dient der Behindertenpass?“ 28. 04. 2011

Was ist ein Behindertenpass? Was ist ein Festellungsbescheid? Was bedeutet begünstigter Behinderter und was bedeutet geschützter Arbeitsplatz? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um eine Bewilligung des Bundessozialamtes erwirken zu können? Welche Vorteile habe ich damit und welche Nachteile können sich ergeben. Wie weit gewährleistet der Festellungsbescheid die Sicherheit am Arbeitsplatz. In diesem Workshop behandeln wir aktuellste Erkenntnisse.

„Keine Zeit ? – Mit gutem Zeitmanagement zu mehr Lebens- und Arbeitsqualität“ 05. 05. 2011

Zeit ist ein kostbares Gut für jung und alt gleichermaßen – jede/r hat 24 Stunden zur Verfügung - Tag für Tag! Und so ist es nie zu spät fest gefahrene Systeme zu hinterfragen. Angewandtes Zeitmanagement ermöglicht es uns - persönliche Zeiträuber zu erkennen und wiederkehrende Stressfallen abzustellen. Oft genügt schon der bewusste Blick auf das was mir Zeit raubt und die kritische Frage: wofür lohnt es sich Zeit zu investieren? Nur der bewusste Umgang mit meiner Zeit führt zur selbstbestimmten Lebensgestaltung – und lässt mich dauerhaft ohne Stress und Zeitdruck berufliche und private Ziele erreichen. In diesem Workshop widmen wir uns auch den neuesten Erkenntnissen aus der Praxis des Zeitmanagements.

„Rechtliche Aspekte von Mobbing und Burnout am Arbeitsplatz“ 12. 05. 2011

Der Workshop behandelt Fragen rund um die Themen Mobbing und Burnout und deren Auswirkungen auf Arbeitsverhältnisse, insbesondere während aufrechten Dienstverträgen und schließlich auch die Konsequenzen bei Verlust der Arbeitsfähigkeit (Berufsunfähigkeits- oder Invaliditätspension). Diese Themen werden anhand von Praxisbeispielen behandelt.

“Gewaltfreie Kommunikation“ 19. 05. 2011

Wertschätzung ist die Grundvoraussetzung für eine gelungene Kommunikation zwischen allen Menschen. Nur wenn es mir gelingt - aktiv zuzuhören und meinem Gegenüber auf Augenhöhe wertfrei zu begegnen - habe ich eine Chance auf gegenseitiges Verständnis – trotz aller Unterschiede. Im Mittelpunkt gewaltfreier Kommunikation stehen: Beobachtung, Bitten und Wünsche und das Eingehen auf Bedürfnisse sowie Gefühle. Oft führen unbedachte Worte zu Verletzungen und Missverständnissen, obwohl wir das nicht wollen. In diesem Workshop erarbeiten wir daher: drohende Konflikte in lösungs- orientierte Gespräche umzuwandeln, eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber unseren Gesprächspartnern/innen zu entwickeln, meine Meinung zu sagen, ohne Abwehr oder gar Feindseligkeit zu erwecken.

„Raus aus der Belastungsfalle – zur Ruhe kommen, Kraft tanken, um Arbeitszufriedenheit zu gewinnen“. 26. 05. 2011

Im beruflichen wie privaten Kontext ist die konsequente Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen das zentrale Thema. Techniken der Abgrenzung sind elementare Werkzeuge, die den Kern der Lösung anbieten. Der berufliche Alltag ist vielfach herausfordernd, rollenkomplex und geprägt von emotionalen und inhaltlichen Spannungen. Das kann an die Grenzen gehen! In diesem Workshop geht es genau um diese Grenze und wie man sie mit alltagstauglichen Methoden optimieren kann. Wie begegnet uns Übertragung, Fremdbeeinflussung und Manipulation? Wie können wir in schwierigen Situationen Gefühle managen? Wie setzen wir unsere Grenze? Ziel: Erweiterung der Fähigkeiten, Kompetenz und Gelassenheit im beruflichen Kontext zu maximieren. Aber Vorsicht! Dieser Workshop kann auch positive Auswirkungen auf andere Lebensbereiche haben!

29.09.2011 - Die innere Balance finden – Harmonie mit sich selbst sein.

Wir alle streben nach Balance – nach Ausgleich zwischen Herz und Verstand. Ein idealer Aus- gangspunkt für die innere Ausgeglichenheit ist: Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst - spüren Sie sich selbst. Unsere Haltung und unsere innere Einstellung beeinflussen maßgeblich was – und wie wir uns erleben.

Um mit kontinuierlichen Veränderungen, unvorher-gesehenen Situationen, mit Unsicherheit usw. besser umgehen zu können, braucht es mehr als unseren Verstand – es braucht unsere Intuition und unser Herz. Körper und Psyche im Einklang zu halten gestaltet sich im Alltag oft schwierig. Wie Sie Ihre Intuition nützen und mit Leichtigkeit Ihre berufliche und private Herausforderung optimal meistern, erfahren Sie an diesem Abend. Ich freue mich auf Sie!

Referentin

Mag. Nicole Mayr-König

06.10.2011 - Welche Hilfe ist für mich am geeignetsten um am Arbeitsplatz bestehen zu können

Psychotherapie, Coaching, Lebensbertaung, Mediation, Supervision … - Beratungsangebote sind in den letzten 30 Jahren explosionsartig gestiegen: Einerseits haben sich die Frage- und Problemstellungen als Folge gesellschaftlicher Veränderungen erhöht – andererseits erzeugt die Beratungswelt selber immer pass-genauere Angebote.

Ironisch gesagt: Für jedes Problem gibt es schon einen eigenen Professionisten. Daraus ergibt sich aber auch eine neue Unübersichtlichkeit für die Ratsuchenden. Mit welchem Problem zu welchem Beratungsangebot? Bei mehreren Problemen kann ich ja nicht mehrere Beratungsangebote nutzen – oder? Was wirkt den hauptsächlich bei Beratung und Psychotherapie? Wie gehe ich am besten vor bei der Suche nach Unterstützung? Auf diese und weitere Fragen wollen wir Antworten finden. Dabei sind Sie herzlich eingeladen, auch selber Fragen zu stellen bzw. eigene oder Erfahrungen anderer einzubringen.

Referent

Leo Pöcksteiner MSc

13.10.2011 - Mobbing – ist mehr als ein Konflikt!

Mobbing bedeutet einen ungelösten Konflikt innerhalb ungleicher Machtverhältnisse. Dabei geschehen über einen längeren Zeitraum regelmäßige, willkürliche und gezielte Handlungen, um die Betroffenen zu kränken, zu schwächen und zu diskriminieren.

Die Verletzung der Ehre, der Persönlichkeitsrechte, der Gesundheit und des Selbstwertgefühles sind dadurch gegeben. Mobbing verläuft in einem Prozess. Es kann mit einem unbewältigten Konflikt beginnen und am Ende ist es möglich - sei es wegen Arbeitsunfähigkeit, Versetzung, Eintritt in den Vorruhestand oder Kündigung - dass ein/e Betroffene/r seinen Arbeitsplatz unfreiwillig verlässt.

Was vor einigen Jahren als Modewort abgetan wurde, ist für Betriebe ein richtiger Kostenfaktor geworden. Mobbing finden wir in allen Branchen, Berufsgruppen, Betriebsgrößen sowie Hierarchiestufen. Es gibt keine mobbing - freien Zonen. Der Workshop behandelt Fragen wie: wo beginnt Mobbing und wie erkennen wir diese gefährliche Dynamik? Welche Handlungsspielräume haben wir in Mobbingsituationen und wie können wir diese erweitern. Können wir uns gegen Mobbing schützen?

Referent

DSA Alexander Bitter

20.10.2011 - Persönliche Erfüllung finden - damit Burnout keine Chance hat

Wie kann ich mich gegen Burnout wappnen oder erste Anzeichen von Burnout erken-nen. Dieser Workshop steht im Zeichen unserer individuellen Stärken und Wünsche! Dabei stellen wir uns offene Fragen wie: Was tut mir gut? Was zählt für mich im Leben wirklich? Welche Voraussetzungen brauche ich persönlich, um mich authentisch einbringen zu können an meinem Arbeitsplatz, in meiner Familie und in der Öffentlichkeit.

Was bewegt mich und was bringt mich in Kontakt mit meiner Umwelt? Individuelle Lebensziele zu Tage fördern und sie in Einklang bringen mit der Umwelt – ist ein kreativer und spannender Prozess - damit wir glücklich bleiben und nicht ausbrennen.

Referentin

Komm.Train. Sonja Ammann